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Hilfe FAQ

Die Hilfe FAQ enthalten Antworten auf häufige Fragen (englisch Frequently Asked Questions) zum Ablauf eines CSI:Trainings.

Wenn deine Frage hier nicht beantwortet wurde, schreib uns eine Email an info @ csi-training.de mit dem Betreff  „Hilfe FAQ“ dann kann dir einer der aktiven CSI Agenten Auskunft geben.

 

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Bild: CSI Training / CBS Consumer Products

Hilfe FAQ gibt Auskunft, ob man im CSI Training wirklich Forensiker/In (Spurensicherungsexpert/In) lernt?

Die Bezeichnung für Forensiker ist auch KriminaltechnikerIn.

Die Hauptaufgaben von Forensikern, genannt auch Spurensicherungsexperte, ist die Sicherstellung und Auswertung von Beweismaterialien („Spuren“) bei Verbrechen oder Unfällen. Das erfolgt hauptsächlich im Kriminaldienst im Bereich der Spurensicherung.

Was genau tun wir im CSI:Training?

Im echten CSI Agenten Leben, oder im Beruf der Spurensicherung ist das Forensik Team die Hilfe oder Unterstützung für die Bundes- und Landespolizei. Gemeinsam werden Spuren untersucht und gesichert. Fuß- und Fingerabdrücke und andere Beweismittel helfen, den Tathergang zu rekonstruieren. Es werden Analysen und Berichte erstellt. Die Ergebnisse der forensischen Arbeit spielen bei der Überführung von TäterInnen und in der Beweisaufnahme in (Straf-)Rechtsprozessen eine entscheidende Rolle.

 

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Bild: CSI Training / Hilfe FAQ

ForensikerInnen sind in der Regel auf ihr Fachgebiet spezialisierte ChemikerInnen, PhysikerInnen, MedizinerInnen, WaffentechnikerInnen. Sie kommen in der Regel aus einem biologisch, chemischen Fachgebiet. Die Arbeit eines CSI Agenten oder Kriminologen erfolgt eng mit KollegInnen aus anderen Fachbereichen. Sie arbeiten an Tatorten und in kriminaltechnischen Labors und Büros.

 

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Bild: CBS Consumer Products / Hilfe FAQ

Lerne ich was über die Arbeits und Tätigkeitsbereiche für Forensiker in einem CSI Training?

Auch in unserem CSI Training seid Ihr mit der kriminaltechnisch wichtigen Aufgabe der Spuren- bzw. Beweissicherung beschäftig. Bei uns gibt es einen inszenierten Mordfall. Ihr werdet nach einem Crashkurs in Forensik direkt als Hilfe an den Tatort oder Unfallort gerufen.

Darf ich im CSI Training Spuren sichern und Fingerabdrücke nehmen?

Im Leben eines echten CSI Agenten wird er direkt am Tat- bzw. Unfallort als Hilfe hinzugezogen. Auch im CSI Training sucht und sichert ihr zu aller erst Spuren wie Finger- und Fußabdrücke, zurückgelassene Tatwaffen und -werkzeuge, Handschuhe, Textilfasern sowie Blut-, Speichel-, Haar- oder Haut- und Gewebespuren.

 

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Bild: CBS Consumer Products / Hilfe FAQ

Genau wie bei der Spurenerfassung im Leben eines CSI Agenten wenden wir auch im CSI Training verschiedene Methoden und Verfahren an. Wir lassen Dich Daktyloskopie (Aufnahme und Auswertung von Fingerabdrücken) erfahren und erleben! Ihr nummeriert die Spuren am Tatort und fertigt Fotografien an. Alles muss protokolliert werden.

Im Leben eins CSI Agenten geht es noch weiter. Er darf sich mit der Abnahme von Körperzellen und DNA-Analyse, Nachweis von Blutspuren mit Luminol und dergleichen mehr beschäftigen. Die so sichergestellten Spuren bzw. Beweismittel werden zur Analyse und Auswertung ins Labor weitergeleitet. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit der ForensikerInnen.

Gibt es Blut- und Gewebe Analysen im CSI Training?

Im echten Leben eines CSI Agenten geht es um Auswertung von Blut-, Gewebe/Haut- oder Haarproben, aber auch von Schriftproben, Analyse der Zusammensetzung von chemischen Substanzen (z. B. Tabletten, Drogen), Textilfasern etc., Untersuchung von Dokumenten auf Echtheit, Untersuchung von Computerfestplatten oder anderer Speichermedien zur Beweissicherung usw. Zur Rekonstruktion von Verbrechen mit Schusswaffen arbeiten ForensikerInnen mit BallistikerInnen zusammen. Im CSI Training gibt es aktuell keine Möglichkeiten, direkt in diesen tiefen Themen zu arbeiten. Wir arbeiten an einer Lösung in Form eines CSI Labors als Erlebnis Center.

 

Wie erfolgt die Rekonstruktion des Tathergangs im CSI Training?

Nach Erfassung und Auswertung aller Spuren, Beweismaterialien, Laborberichten und gerichtsmedizinischen Gutachten werden abschließend Tathergang und Tatzeitpunkt so genau wie möglich rekonstruiert. Alle Beweismaterialien, Berichte und Analysen werden zusammengestellt und für (Straf-)Prozesse vorbereitet. Alles wird vor Gericht in der Beweisführung der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Vor allem im Rahmen von Indizienprozessen spielen diese forensischen Berichte eine entscheidende Rolle. Denn in diesem Fall liegt kein Geständnis des/der Tatverdächtigen vor. Der Prozess wird rein aufgrund der Beweislage geführt. Im CSI Training wird genau dieser Tatbestand inszeniert. Ihr arbeitet real mit Indizien, Zeugenverhören und Tatverdächtigen. Zur Auflösung des Falls müsst Ihr alle Details zusammen rekonstruieren. Zur Hilfe müssen alle Details hergenommen werden. Erst nach Auflösung erhaltet Ihr das CSI Training Diploma und seid somit Level 1 CSI Agenten.

 

Corporate_10 Bild: CSI Training / CSI Diploma

Auch im CSI Training müsst Ihr als CSI Agenten besonders darauf achten, dass keine neuen Spuren gesetzt werden. Ihr arbeitet auch bei uns streng hygienisch und steril. So verhindert Ihr, dass frische Spuren nicht verwischt oder zu beeinträchtigt werden. Ihr tragt Schutzkleidung während der Arbeit am Tatort.

Welche Arbeitsmittel eines CSI Agenten werden im Training zur Hilfe genommen?

CSI Agenten arbeiten mit verschiedenen forensischen und labortechnischen Instrumenten und Geräten. Wir im CSI Training benutzen chemische Pulver und Pinsel zur Sicherung von Finger- und Fußabdrücken, Pinzetten, Mikroskope, Fotoapparate, Laborgeräte wie Reagenzgläser. Bei ihrer Arbeit am Tatort tragt Ihr stilechte Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Mundschutz. Ihr sichert Eure Beweise in Beweissicherungsbeuteln.
Was wir aktuell leider nicht benutzen können, sind Petrischalen, Pipetten, Röntgen-, Ultraschall- oder DNA-Analysegeräte sowie diverse Desinfektions- und Sterilisationsmittel.

Sowohl bei der Analyse als auch bei Recherchen und Berichterstellung arbeiten ForensikerInnen mit Computer, Laptops und speziellen Softwareprogrammen und verwenden die üblichen Bürokommunikationsgeräte wie Telefon, Fax, Drucker, Scanner usw. Sie lesen und verwenden forensische und andere kriminologische Fachzeitschriften und Fachjournale sowie Handbücher, Lexika, verfassen Berichte und Protokolle und führen Datenbanken und Archive.

Arbeitsumfeld/Arbeitsorte

ForensikerInnen (SpurensicherungsexpertInnen) arbeiten an Tatorten von Verbrechen und Unfällen, insbesondere Verkehrsunfällen, und in Labors und Büros von kriminaltechnischen Einrichtungen.
Sie arbeiten im Team mit BerufskollegInnen und anderen kriminaldienstlichen SpezialistInnen, siehe z. B.: BallistikerIn, GerichtsmedizinerIn, Kriminalbeamter/Kriminalbeamtin, Exekutivbedienstete/Exekutivbediensteter im Polizeidienst, Staatsanwalt/Staatsanwältin, RichterIn.

Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche und Aufagben

Je nach Spezialisierung und Dienststellenzugehörigkeit haben ForensikerInnen sehr unterschiedliche Aufgabenbereiche, unter anderem:

  • Tatort von Verbrechen und Unfällen fachgerecht absperren und sichern
  • Spuren, wie z. B. Finger- und Fußabdrücke, Blut-, Speichel-, Haar- oder Haut- und Gewebespuren suchen und sichern
  • weitere Beweismaterialien, wie zurückgelassene Tatwaffen und Tatwerkzeuge, Handschuhe, Textilfasern, Kleidungsstücke usw. suchen und sicherstellen
  • Spuren am Tatort aufnehmen, nummerieren, fotografieren
  • Fingerabdrücke, Blut-, Speichel-, Haar- oder Haut- und Gewebeproben zur weiteren Auswertung an kriminaldienstliche Labors weiterleiten bzw. selbst analysieren
  • Festplatten von Computern und Internetprotokolle auswerten
  • gefälschte Dokumente (z. B. Urkunden, Reisepässe) analysieren
  • Zusammensetzung von Suchtgiften (insb. Tabletten) analysieren
  • Tatwaffen, vor allem Schusswaffen, an ballistische Abteilungen weiterleiten
  • zusammenfassende Spurenauswertung (Spurenbild, Spurenvergleich) durchführen, Tathergang und Tatzeitpunkt rekonstruieren
  • mit anderen kriminaldienstlichen SpezialistInnen zusammenarbeiten

Unternehmen und Institutionen in Deutschland

  • Landes- und Bundeskriminalämter
  • Kriminaltechnische Labors
  • Detektivbüros
  • Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

Fachkundliche Begriffe

Ballistik: Als Ballistik (griech. = werfen) bezeichnet man „Die Lehre von den geworfenen Körpern“. Sie ist ein Teilbereich der Physik und beschreibt die Vorgänge, eines sich durch den Raum bewegenden Flugkörpers (Projektil, Rakete)

DNA (auch DNS) = Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. Die DNA ist ein in allen Lebewesen vorkommendes Biomolekül und Trägerin der gesamten Erbinformation. Die DNA enthält Gene (Teilabschnitte der DNA), welche für die Entwicklung, Ausprägung und Vererbung einzelner Eigenschaften eines Organismus (z. B. Haar- und Augenfarbe) zuständig sind.

Fingerprint: Fingerprint-Scanner erfassen die sogenannten Papillarlinien, das sind charakteristische Täler und Erhebungen der menschlichenen Haut an der Fingerkuppe. Um ausreichenden Schutz vor Fälschungen zu bieten, nehmen bessere Systeme eine Lebenderkennung vor.

Forensik: Unter Forensik im weiteren Sinn bezeichnet man alle Bereich, in denen systematisch kriminelle Handlungen analysiert oder rekonstruiert werden. Im engeren Sinn bedeutet Forensik die Spurensicherung am Tatort.

Indiz/Indizienprozess: Juristischer Fachbegriff: wenn kein Geständnis des/der Tatverdächtigen vorliegt, muss der Prozess rein auf grund der Beweislage (Indizien) geführt werden.

Kriminalistik: Kriminalistik ist die Lehre von den Mitteln und Methoden zur Bekämpfung von Straftaten und Verbrechen durch vorbeugende (präventive) und strafverfolgende Maßnahmen. Dazu gehören alle erforderlichen rechtlich zulässigen, allgemeinen und besonderen Methoden, Taktiken und Techniken, wie z. B. das forensische (spurensicherungstechnische) Beweisen von Straftaten und Maßnahmen zur Verbrechesvermeidung.

Kriminaltechnik: Unter dem Begriff der Kriminaltechnik sind alle Erkenntnisse und Maßnahmen zusammengefasst, die sich mit der Anwendung und Nutzbarmachung wissenschaftlicher und auf Erfahrung basierender Erkenntnisse im Hinblick auf kriminalistische Spuren (Spurenkunde) beschäftigen. Hierzu gehören z. B.: Formspuren, Urkundentechnik, DNA-Analyse, Daktyloskopie oder Handschriftenuntersuchung.(Quelle: Wikipedia)

Kriminologie: Kriminologie bedeutet wörtlich ‚Lehre vom Verbrechen‘. Die Kriminologie bedient sich verschiedener Bezugswissenschaften, wie Rechtswissenschaften und Psychiatrie, Soziologie und Pädagogik, Psychologie, Ethnologie und Anthropologie sowie in den letzten Jahrzehnten verstärkt auch der Ökonomie.
Im deutschsprachigen Raum ist die Kriminologie eher rechtswissenschaftlich ausgerichtet. In angloamerikanischen und skandinavischen Ländern dagegen ist die Kriminologie vorwiegend psychologisch und sozialwissenschaftlich orientiert. (Quelle: Wikipedia)

Toxität: Toxin heißt übersetzt Gift, Giftstoff. Unter Toxizität versteht man den Grad der Giftigkeit einer Substanz, die Stärke eines Giftes.

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